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30 July 2008

Saludecio

Filed under: HINTERLAND — arininchi @ 11:40

Einige Kilometer weit von der Adriaküste, auf einem süßen Hügel von Valconca, 348 m über dem Meeresspiegel, erhebt sich Saludecio.
Mittelalterliches Dorf, im Zentrum vom Kranz der Festungen der Malatesta, ist Saludecio eine Gemeinde in der Provinz von Rimini.
Bollwerk der Malatesta, Schutz für Pilger, Haupstadt des Tals in der Renaissance, werden die Spuren der lebhaften Vergangenheit innerhalb der Stadtmauer gehalten.

Die Toponomastik ist unsicher: einige Forscher haben Decio Traiano miteinbezogen, der römische Kaiser, der hier einen Schutz fand; irgendein anderes Sankt Laodicio, zu dem eine alte Kirche geweiht war; irgendein anderes das lateinische saluticius, fruchtbarer Boden.

Auch die Gründung ist unsicher, aber es ist wahrscheinlich, dass es ein römischer Munizipium gab.
Was ist sicher ist daß im zwölften Jahrhundert war Saludecio der Kirche unterworfen und daß seit dem dreizehnten Jahrhundert wurde es lang von den Malatesta von Rimini begehrt.
Schließlich erreichten sie, ihre Herrschaft auf dem Dorf zu erweitern.

Im dreizehnten Jahrhundert in Saludecio wohnte der Selige Amato Ronconi, ein Franziskaner, der das Krankenhaus von Santa Maria di Monte Onciale, Schutz für Pilgerer (heutzutage ein Resthaus), gründete.
Die Angriffe zum Hügel von den Montefeltro zahlreich waren, aber sie erreichten nur im fünfzehnten Jahrhundert, das Dorf zu den Malatesta zu entreißen, um es zur Kirche zu geben.
Im sechzehnten Jahrhundert lebte in Saludecio Publio Francesco Modesti, Sebastiano Serico und anderen Humanisten: unter ihrem Einfluss wurde das Dorf die kulturelle und politische Haupstadt des Tals.
Saludecio erfuhr auch die Herrschaft der Borgia, von Venedig und der Della Rovere.
Dann kam es zur Kirche zurück, bis seine Annexion zum Königreich von Italien.

Pomp und eine große Stadtentwicklung kennzeichneten das neunzehnte Jahrhundert.
Nach einem großen Auszug zur Küste in der Hälfte des zweiten Jahrhunderts, hat das Dorf wieder dank die starke landwirtschaftliche und Handwerksberufung und die touristische Ausnutzung der Gegend geblüht.
In den 80 Jahren hat die Schönheit der umliegenden Landschaft Aufmerksamkeit auf den Einwohner gelenkt und der interessanter naturistischer Plan “Saludecio Zentrum der Arzneipflanzen und der Heilpflanzensammlungstudie” wurde geboren.
Heute ist Saludecio eins den wichtigsten landwirtschaftlichen Zentrumren der Gegend von Rimini.
Auf seinen Hügeln gibt es die höchste Zahl Olivenbäumen der Provinz.

Hielt den mittelalterlichen Stadtplanungabdruck, mit der Stadtmauer, den Bastionen, zwei Toren, den schönen Gässchen, das Profil von Saludecio ist von den Glockentürme und dem Stadtsturm ausgezackt.
Wo einmal die Festung der Malatesta befand sich, heute herhebt sich der neunzehnte Gemeindekomplex an.

Unter den eleganten edlen Gebäuden: Albini Palast und Riminucci Palast.

Orte der Verehrung: die Kirche von Sankt Biagio, achtzehnte Jahrhundert, eines der schönsten der Gegend von Rimini, ist auch die Wallfahrtskirche vom Selige Amato Ronconi (dessen Körper in einem Kristall Reliquiar gehalten wird) und nimmt das Museum heiligen Art auf.
Am Höhepunkt des Dorfs die Kirche und das Kloster von den Gerolomini.

Das Dorf bewirtet einen dauerhaften Herbarium und einen botanischen Garten.

Sehenswürdigkeit: um die Wölbung des Himmels zu sehen, das astronomische Observatorium von Santa Maria Del Monte, geöffnet Mittwoch und Samstag Abend.

Ereignisse: um 25. April Saluserbe, Kirmes der Natur und den Heilpflanzen geweiht, ein Frühlingsmuss von den Hügeln von Rimini, mit seinen fantasievollen grünen Menüs.
Das 8. Mai Fest von dem Selige Amato.
Der zweite Sonntag von Mai das gebratenes Spanferkel Festival.
Im August “Ottocento Festival” mit Operetten und Antiquitätenhandel.
Der zweite Sonntag von Oktober, das Festival der Nüsse, mit Gesellschaftstanz.

Für Leute, die die Natur lieben: Wanderungen im Tal vom Tavollo Fluss oder um die Ruinen der mittelalterlichen Schlösser der Ortsteile von Cerreto und von Meleto zu erreichen.

Für Feinschmecker: bei Gaststätten, Gasthäuser und Agritourismus-Betriebe das ausgezeichnetem Fleisch (autochthones Rinder und des kleinen Lamms der sardinischen Rasse), das dünne “piadina“ von Rimini mit Schafskäse oder Wurstware (des Schweins der romagnolischen Rasse) und die alte Süßspeise “bustrèng”.
Ausgezeichnete Weine (sangiovese, trebbiano, rebola) und das Extra reines Olivenöl.

Kuriositäten: Giovanni Boccaccio in einer Novelle von “Decameron” macht den Protagonist Tedaldo degli Elisei das Pseudonym von Filippo von San Lodeccio anwenden.
Seit 1991 in Saludecio gibt es die Überlieferung von den Murales, die werden während “Ottocento Festival“ durchgeführt.


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